6. März - Claudia

Zukunft

Manchmal frage ich mich, wieviele Menschen sich je soviel mit der Zukunft beschäftigen wie wir es tun.

Bei uns hat das Wort "Zukunft" viele Facetten.

Zum einen die nahe Zukunft. Wir sehen immer wieder während des Tages in die Wetterprognosen, um Anrufern und Gästen Auskunft über das kommende Wetter geben zu können. Zwar wissen wir, dass das oft gar nicht stimmt, aber dennoch müssen wir auf die Fragen vorbereitet sein. Wichtig ist auch, dass wir aus dieser Zukunftsprognose das Team im Auge behalten. Wer ist wann hier und wieviel 'manpower' brauchen wir wann. Wir sind irgendwie mmer in der Planung der kommenden Zeit. 

Dann ist da die weitere Zukunft. Was braucht es von uns beiden, dass es auch in Zukunft rund läuft. Wenn wir in unserer Umgebung hören, dass der eine oder andere gerade mit einem Zipperlein zu kämpfen hat oder gar eine ernste Erkrankung erleidet, dann kreisen unsere Gedanken darum. Hier oben verträgt es keinerlei Zipperlein und eine ernste Krankheit würde unser Hüttengastgeberdasein schlicht beenden. Ich hege ab und an den Gedanken, was denn sei, wenn einer von uns beiden nicht mehr so kann, wie es die Aufgabe hier oben braucht. Es spielen sich Szenarien ab, es folgen Überlegungen und Abwägungen - immer im Wissen, dass es dann so ist wie es ist und wir eine Lösung finden werden. 

Und die ferne Zukunft? Was, wenn wir weiter denken?
Ihr merkt sicher, dass wir im Moment nicht so viel Betrieb in der Hütte haben, dass solche Gedanken überhaupt Platz finden. Seit dem Fullhouse am Samstag haben wir nun zwei Tage lang sechzehn und dreizehn Gäste bewirtet und finden Zeit und Raum für Dinge, die auch ihren Raum brauchen. Ich mache das eh gerne. Die Gedanken laufen lassen und mal in Richtungen denken, die noch nicht da waren. Und wenn die Gedankenreise dann zur Ruhe kommt, dann bin ich auch wieder voll da und widme mich meinen Aufgaben - oft mit neuen Ideen, die darin entstehen. Für mich ist das Luxus, dass wir unser Sein selbst gestalten können. Ich beobachte so viele Menschen, die das nicht können, nicht wollen oder einfach nicht tun. Viele Gegebenheiten beeinflussen dies und machen uns alle mehr oder weniger abhängig. Das ist das Leben. 

Und Ihr? Wie sieht Eure Zukunft aus? Eure Wünsche, Eure Ziele, Eure Gedanken um Euch selbst? Es ist keinen Moment zu viel, darüber nachzudenken. Lasst uns alle in Bewegung bleiben und unsere Zukunft selbst gestalten. Da entsteht Spannendes...

Wir wünschen Euch einen guten Dienstag bei allem, was Ihr macht und denkt :-). 
Herzlichen Gruss aus der Jenatsch. Eure Claudia & Fridli 

PS: Der Hüttenkaffe zum Rätsel um das Foto von gestern, geht an Jeannine, die erkannt hat, worum es sich handelt. Tipp: das Schneebild ist im Schnee vor der Sauna aufgenommen ;-).

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Claudia Drilling und Fridolin Vögeli

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