20. August - Elisabeth

Dankbarkeit

Vor 54 Wochen war ich letztmals hier oben, dazwischen liegt eine Zeit mit gesundheitlichen Problemen.

Gestern habe ich den Weg von Spinas wieder geschafft; das war vor 3 Monaten noch unvorstellbar. Die wiedererlangte Gesundheit und Kraft erfüllt mich mit Dankbarkeit.

 

Auf dem Weg sah Urs viele Vögel: Baumläufer, Wasseramseln, Turmfalke, Steinschmätzer, Tannenhäher, Bergpieper und Kleiber. Das erfreute meinen Hobby-Ornithologen. Mein Sammlerauge nahm die Heidelbeeren nur wahr. Die Bovisten konnte ich aber nicht mehr links liegen lassen, wusste ich doch, dass Fridli diese sehr liebt. Und so sammelten wir eine schöne Mange davon. Wie immer zeigten sich uns einige Munggen, der erste begrüsste uns schon kurz nach ersten, meist verlassenen Hütte auf der Alp Suvretta.

 

Einmal mehr wurden wir herzlich von unseren Freunden Claudia und Fridli begrüsst. Da wir sie im Tal vermissen, steigen wir ihnen eben nach. Ohne Claudia ist für mich der samstägliche Wochenmarkt in Glarus nicht das gleiche Vergnügen. So ein Schwatz mit der Freundin bei Kaffee oder Tee ist einfach sehr wertvoll. Vielleicht finden wir als Ersatz dazu Zeit für ein privates Stündchen im Nähstübli? Nähen ist eine unserer Gemeinsamkeiten, damit verbringen wir meist Halb- bis Ganztage während ihrer «Ferien». Auch Freundschaften erfüllen mich immer wieder mit Dankbarkeit.

 

Gründe zum Dankbar sein finden sich x-fach. Haben wir immer die Offenheit, sie wahr zu nehmen?

 

Mir sind noch einige bewusst, die ich hier nicht aufzählen will.

 

Ich wünsche Euch Musse und Zeit, heute Dankbarkeit zu spüren und grüsse Euch herzlich aus der Hüttenküche, wo ich mit Freude diesen Eintrag geschrieben habe.

 

Mit den besten Wünschen für einen guten Wochenstart grüssen Euch Elisabeth, Claudia, Karin, Urs und Fridli, (Milena geniesst ihre freien Tage im Tal)

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Claudia Drilling und Fridolin Vögeli

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775'350 / 155'675 .